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Mittwoch, 15. Januar 2025

Vernebelte Wahrnehmung

 


Schon gute 2 Wochen alt, das neue Jahr 2025. Und es scheint noch erbärmlicher zu werden als das Vergangene. Das mag täuschen, aber mein Empfinden ist halt so. Gleichzeitig versuche ich mal mit meinem Tablet einen Blogbeitrag zu schreiben.

In den letzten Wochen schwirrt meine Depression, die Liselotte, nebulös um mich herum. Dringt manchmal durch und flüstert lüstern "Du willst es doch auch ?!". Verführerisch im Ton versucht mich “Lieselotte“ auf die dunkle Seite des Nebels zu ziehen. Nicht so ganz erfolglos. Gibt es doch so gute Argumente...

Zum einen diese bodenlose Dummheit, die immer mehr Macht erlangt. Repräsentiert durch AfD, Weidel, Musk, Trump, Verschwörungsdödel und die ganzen Intelligenzverweigerer, deren Stammbaum offensichtlich ein Kreis ist. Dazu kommen noch Kriegstreiber wie Putin und Co. Das Erstarken der Rechtsradikalen und Nazis bringen dazu noch die Aussicht auf eine grauenhafte, asoziale Zukunft, in der ich nicht leben will. Wenn ich so drüber nachdenke, wie ich dafür verlacht wurde, dass ich einer Nazipartei, die die rechtsnationalen Spinner unter ihrem Deckel vereint, auf 20 -25% schätze. Das war vor etwa 30 Jahren, nach den Anschlägen in Rostock, Mölln und Solingen und war mitgeprägt von dem, was Menschen im Umkreis so von sich gaben.

Dadurch ergibt sich zum anderen, nämlich die Zukunftsängste. Die werden nicht nur von dem vorgenannten Mist genährt. Sondern auch durch meinen Lebenslauf und die Kosten und Kraft der Seele und so. Also, die Aussichten, wie es wahrscheinlich kommen wird. Und das alles bedrückt halt zu Zeit sehr stark. Und bietet dadurch Einfallstoren für “Lieselotte“.

Und damit noch einen großen Dank an die Pharmaindustrie, mit deren Hilfe ich das Ganze etwas besser angehen kann.

Sonntag, 31. Januar 2021

Die Lämmer schweigen

Voll das Dilemma. Immer will ich etwas schreiben - und die Gedanken fliehen ins Nirwana. Im Prinzip das letzte Post 2020 und das erste 2021. Es ist eines wie das andere. Übel.

Nun gut. Meine psychische Verfassung ist nicht sehr stabil. Ich habe versucht, fachliche Hilfe zu bekommen. Aber, wie erwartet, keine gefunden. Auch der, vielleicht sogar engagierte, Versuch, mir irgendwie zu helfen, führt zu keinem Ergebnis. Also: Ich habe aufgegeben. 

Und nein, ich katapultiere mich nicht aus dem Leben. Ich wünschte mir, ich würde einfach umfallen und es ist endlich vorbei. Aber nachhelfen will ich auch nicht. Noch nicht. Hoffnung kann man sich ja keine mehr machen - ich denke, dass das Leben im Prinzip nicht sonderlich lebenswert ist. Trotz aller Gegenmaßnahmen. Trotz Familie. Obwohl es mir wirtschaftlich besser geht als 90 % der Bevölkerung dieser Welt.

Nun ja, sonderlich aufbauend ist dieses Geschreibsel sicherlich nicht. Aber immerhin hilft es mir, meine Gedanken etwas zu sortieren. Sonderlich hoffnungsvoll sehe ich 2021 nicht entgegen, dazu ist allein schon im Januar zu viel Blödsinniges  passiert. Ich will eigentlich nur noch schlafen - wenn es nicht zu viele Albträumen hätte. Und jedes Mal zum Schlafen Trimipramin nehmen - na, zumindest nehme ich fleißig zu. Aus dem Haus gehe ich nur ganz selten - zu viele Menschen. Es reicht, wenn ich unbedingt zur Arbeit muss. Zu volle Busse, Züge usw. 

So. und jetzt lehne ich mich wieder zurück. Irgendwie weiterleben - auch wenn ich eigentlich nicht will.

Mittwoch, 16. September 2020

Resilienz und Niederlage

In der Tat, in diesem Blog bin ich nicht sehr mitteilsam. Liegt vielleicht auch daran, dass ich mein Leid in den üblichen sozialen Medien teile und dadurch etwas Besinnung finde.

Aber sicher: Ich denke mir immer so hochtrabende Texte aus, die meinen Zustand oder die Gedanken zum Weltgeschehen transportieren sollen. Und dann fehlt doch der Antrieb, das niederzuschreiben. Auch eine Auswirkung der Depression. Was ergibt das alles denn für einen Sinn…

Dabei war ich auf einen halbwegs guten Weg, meine Depression im Griff zu bekommen und das Borderline zu beherrschen. Sicherlich, ohne fachliche Anleitung sehr schwer zu gestalten, aber finde mal einen Psychotherapeuten, der Zeit hat. Oder Lust. Ich hatte diesbezüglich aufgegeben.

Und dann kam Corona.

Nicht, dass die Angst, sich mit Corona anzustecken, allzu groß wäre. Ich rauche, was wesentlich gefährlicher ist. Nein, es fing, wie ich ja schon einmal geschildert habe, mit der Angst vor dem Lockdown an. Gefangen, ohne Möglichkeit der Flucht. Und genau dieses Gift hat mich schleichend verseucht. Resilienz am Arsch.

Klar, in NRW war der „Lockdown“ schon relativ harmlos. Nach draußen gehen war möglich, Treffen hat man sich verkniffen und so wenig wie möglich Kontakte gesucht. Ich bin sogar im Märzen mit dem Rad nach Düsseldorf gefahren (eine Strecke 34 km), um zur Arbeit zu kommen. Mein Arbeitgeber hat sich da vorbildlich verhalten, so dass diese Zeit recht gut überwunden wurde. Irgendwann musste ich aber wieder mit Bus und Bahn – und was soll ich sagen? Genau. Alte Ängste vor Menschenmengen und Nähe brechen aus. Dinge, die ich als im Griff erachtete.

Genau dort sind die Resilienzen dann gescheitert. Das Gefühl, wertlos zu sein, nichts auf die Reihe zu bekommen – all dass, was mir als Kind eingeprügelt wurde brach wieder vor. Und dadurch auch der Wunsch, endlich die wohlverdiente Ruhe zu finden. In diese Gefühlswelt führen auch andere Trigger, Berufsbedingt oder auch Privat. Und so kommt es, dass recht harmlos scheinende Ereignisse mich überfordern können.

Und ja, es hilft mir, meine Gedanken zu ordnen, vielleicht nicht immer einzuordnen, aber immerhin, wenn ich sie niederschreibe. Den Drang zu flüchten, mich aus der Situation des „Leben müssen“ zu bringen, in den Griff zu bekommen und in andere Bahnen zu lenken.

Die weltpolitische Lage trägt auch ihren Teil dazu bei. Wenn man deutlich gezeigt bekommt, „der Klügere gibt nach“ nicht die schlaueste Einstellung ist und den Dummen die Macht ergreifen lässt. Und nein, die Flüchtlingskrise lässt mich nicht denken, oh, denen geht es schlimmer, stell dich nicht so an. Das wäre ja objektiv. Als depressiver Borderliner bin ich eher subjektiv…

Nun denn. Ich versuche, das irgendwie in den Griff zu bekommen.

 

Donnerstag, 30. April 2020

Corona und die tiefe Finsternis


Es ist Ende April des Jahres 2020 und er fühlte sich befremdet. Ihm schien, die Gesichter der Menschen sind zu Masken erstarrt. Ebenso seines.

Ja, so stelle ich mir die Prologe der noch zu schreibenden Romane, die in diesen Zeiten spielen, vor.

Seit geraumer Zeit liegt dieses „weiße Blatt“ vor mir; gefüllt zu werden mit schweren Worten zu dieser Coronakrise und den Auswirkungen auf meine depressive Psyche; und wie immer, wenn ich mir vornehme etwas in meinem Blog zu schreiben: Nichts.

Gut, meinen Freunden und Followern auf Facebook und Twitter ahnen anhand des geschriebenen, nein: geschriehenen Wortes an vielen Stellen: Dem geht’s nicht wirklich gut. Und das stimmt. Es geht mir psychisch gar nicht gut. Der Insider weiss: Professionelle Hilfe habe ich auch nicht an meiner Seite, nur Medikamente und einige erworbene Skills sowie die Gewissheit, dass es Menschen gibt, die mich lieben. Meine Frau, die Kinder.

Trotzdem war es manchmal sehr knapp. Finstere Gedanken, meist zu nächtlicher Zeit, plagten. Und plagen immer noch. Das Gefühl, nichts wert zu sein, das Leben setzt nur mir zu, völlige Sinnlosigkeit und dergleichen mehr. Gedanken schwirren, drehen sich im Kreis, es gibt doch da diesen einen Ausweg. In der Regel gehe ich dann raus und wandere mir den Kopf frei. Eine der Skills.

Und dann kam die Möglichkeit einer Ausgangssperre ins Spiel. Das ist nicht so gekommen, aber die Angst davor wurde irrational. Und zog mich weiter runter. Dass es nur ein Kontaktverbot wurde hat mich zwar beruhigt. Aber gleich war schon wieder der Gedanke: Da ist jemand, der mir bei meinen Depressionen helfen will – und dann darf ich mich nicht mit ihm mehr treffen. Natürlich. Nichts gönnt man mir.

Im Grunde hat sich, vermutlich, eine neue Tür geöffnet. Über eine Freundin habe ich Kontakt mit einer Psychotherapeutin aufgenommen und werde zumindest mal wieder ein Erstgespräch führen.

Und prinzipiell sollte ich mir immer wieder vor Augen führen: Mein Arbeitgeber ermöglicht mir, erst Dauerhaft, jetzt überwiegend, im Homeoffice zu arbeiten. Um meine Gesundheit nicht zu gefährden. Ich bin also doch einem was wert. Freunde, die sich für mich einsetzen, in dem sie mir Gesprächsmöglichkeiten anbieten. Meine Familie, die mich trägt.

Und doch. Immer wieder drückt dieser Schatten alles beiseite und möchte mich in den Abgrund führen. Covid_19 hat mich in der Bewältigung meiner Depression um Jahre zurück geschmissen. Ich bin froh, dass ich mich getragen fühlen darf (nicht immer fühlen kann, aber…) und so immer wieder hochkomme. Auch ein seltsamer Hang zu absurdem Humor hilft. Manchmal auch nur die inneren Tränen zu verdecken, aber hilft. Obwohl ich manchmal da sitze und völlig unmotiviert losheule. Aber das bekommt meist keiner mit.



Nun, was mache ich, um klar zu kommen? Klar, ich versuche, mir professionelle Hilfe zu suchen. Aber nebenher gebe ich mir quasi „Pflichtaufgaben“: Ich poste, da ich ja selten neue Touren machen kann, aus meinen Beständen die für mich schönsten Fotos. Dabei stelle ich mir vor, dass da einer sitzt, der sich auf diese Fotos freut und schon darauf wartet. Das gibt mir auch ein Gefühl, gebraucht zu werden. Oder ich suche Lieder, von denen ich meine, die passen in diese Pandemiezeit, egal ob Titel, textlich oder übertragen, und stelle diese vor. Vielleicht gibt es dem ein oder anderen Mitmenschen ja was.

Und ja, ich fahre gelegentlich auch mit dem Rad. Nicht mehr so weit, eher so 20 km Radius um Moers. Aber es hilft. Ebenso die täglichen, normalen Aufgaben, die man so hat.

Am Schluss noch eines: Ich halte, so schwer es mir fällt, es für ganz wichtig an, die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona – Pandemie zu befolgen. So wenig Kontakt wie nötig, dann mit Abstand, Mund- und Nasenschutz tragen, vor allem auch: Hygiene. Wir kommen da durch. Auch ich. Bleibt gesund.


Montag, 30. Dezember 2019

Wahrnehmungsstörungen und andere Weltbildzersplitterungen

Was habe ich mir für 2019 so alles vorgenommen. Also, nicht dass, was als "Gute Vorsätze" bekannt sind. Und irgendwie doch. Unter anderem, mein Blog mehr zu nutzen. Und dann stand meine Depression immer wieder im Wege. Und jetzt, wo ich diesen Text schreibe, muss ich mich zusammenreißen.

Nun gut, ich habe mich halbtherapeutisch bei Facebook und Twitter ausgekotzt. Weil ich aufgegeben habe, mir therapeutische Hilfe zu suchen. Wegen des Frustes der wiederholten Absagen. Und im Grunde noch schlimmer. Auch Ablehnung. Schwamm drüber. Vielleicht gehe ich 2020 an die Sache erneut ran.

Für das zu Ende gehende Jahr war meine psychische Befindlichkeit allerdings sehr prägend.

Abgesehen von Problemen im ÖPNV, die zum größten Teil hausgemacht sind, sind auch Themen, die in 2019 immer mehr auf die Agenda kamen, stark von meinen Gefühlslagen, nein, Stimmungstiefs, geprägt. Was ich natürlich auf mich beziehe, nicht allgemein. Die Überschrift hatte ich tatsächlich erst nach dieser, leicht nach Schwachsinnigkeit riechenden, "Diskussion" über die Oma, die im Hühnerstall Motorrad fährt und letztendlich eine "Umweltsau" sei. Als Satire gemeint ging der Schuss wohl eher daneben. Und zeigt, das eine irgendwie erlangte Wahrnehmungsstörung die, nun ja, "Diskussionen" vor allem in den (a)sozialen Medien bestimmt. Jedenfalls aus meine Sicht. Und die Weltbilder, die ein jeder hat, immer absoluter gestellt werden und viele kleine Splitter, die anscheinend kein ganzes mehr ergeben können, zerfallen. Meine Assoziation. Gleichwohl kommen dazu, und spielen in die Klimadiskussion rein, "besorgte Bürger" , Rechtsnationale, Nazis, Rassisten, Wutbürger und so weiter. Dinge, die ich mit Besorgnis betrachte.

Die Klimaschutzdebatte zerschellt am Thunberg?

Vor über einem Jahr hat sich ein junges Mädchen entschlossen, ihren Unmut über das Nichtstun gegen den von Menschen gemachten Klimawandel etwas entgegen zu setzen. Im wahrsten Sinne. Mit einem Sitzstreik vor dem schwedischen Parlament. Anstatt zu Schule zu gehen. Was unerwartet große Kreise zog. Inzwischen ist die "Fridays For Future" - Bewegung weltweit zu Gange. 

Greta Thunberg redet inzwischen vor Parlamenten, Umweltverbänden und Klimakonferenzen. Unterstützt von Wissenschaftlern. Und maßlos angefeindet von Gegnern des Klimawandels.

Da wird dann im Prinzip unterstellt, dass Greta den Menschen alles nehmen will was ihnen Spaß macht. Es wird "Umweltschutz" und "Klimaschutz" durcheinander gewirbelt. Dabei steht das gar nicht zu Debatte. Eine 16 Jährige bedroht den Komfort der Wohlstandsgesellschaft. Lachhaft. Es geht darum, dass die Regierungen im Blick auf die Zukunft der jetzigen Kinder Maßnahmen ergreifen, die zumindest ein Minimalziel erreichen soll. Und die Aufforderung, dass jeder Einzelne überlegt, was er dazu beitragen kann.

Herausgekommen sind bislang nur wirkungslose Maßnahmen, die populistisch als Umweltgesetze verkauft werden, und eine überhitze Diskussion mit viel Hass von und über "Umweltsäue". Denn die Generation "Oma", die gemeint ist, ist in der Regel die meine. Mit 58 bin ich im Alter den singenden Kindern des WDR eine Oma zu sein. Fast schon Uroma. Aber dass nur am Rande.

Im Prinzip liegen hier viele, verschiedene Interessen gegeneinander im Streit.

Menschen, die ihr Leben hart malocht haben und sich jetzt mal was gönnen wollen. Einen SUV zum Beispiel. Ein im Grunde völlig überflüssiges Automobil. Aber anscheinend heißbegehrt. Menschen, die gerne wüssten, wo und was sie noch arbeiten sollen, wenn bestimmt Energieträger nicht mehr genutzt werden sollen. Und Menschen, die Angst haben, dass diese Welt untergehen wird, weil das Klima kaputt geht.

Dazwischen die Regierungen, die irgendwie die Waage halten wollen. Und es nicht mehr können. Es wird irgendwie in die eine oder andere Richtung gehen. Das gilt auch für den Umweltschutz. Denn dass sind andere Dinge, die auf das Klima keinen Einfluss haben. Plastikmüll, Giftstoffe in der Erde, in der Luft. Dazu anscheinend keine Bereitschaft, nachzudenken und miteinander zu reden. Anstatt wird gegeneinander geredet.

Ja, und die Wutbürger und Konsorten

Und dann kommt noch dieses Thema. Das auch in die Klimadiskussion einspielt. Wobei, beunruhigender Weise, der Nationalismus sich internationalisiert. Zu Auflösungserscheinungen von Gesellschaftsstrukturen, die gefestigt schienen, führt, die man doch eigentlich gar nicht wollen darf.

Da wird gerne mit Unwahrheiten, Halbwahrheiten und bewusst gesetzten Falschinformtionen gehandhabt unter dem Motto: Das wird man ja wohl noch sagen dürfen. Darf man. Aber man muss auch fundierte Gegenrede zulassen. Und nicht gleich von Zensur reden wenn jemand gegen diese abstrusen Meinungen spricht. Aber, so scheint es, es sind Diskussionen nicht erwünscht. Nur Zustimmung zur gerade geäußerten Meinung - und das auf allen Seiten.

Denn grade auf linker, (Möchtegern) Intellektueller Seite besteht so eine gewisse Arroganz, die geäußerten Meinungen, Befürchtungen von schlichten, einfachen Menschen abzutun und gleich in eine gewisse Ecke zu drängen, in die sich die Abgewiesenen dann irgendwann auch kuscheln. Weil sich darum dann die AfD kümmert. Die Menschen werden nicht ernst genommen weil sie das falsche Bildungsniveau haben. So scheint es mir. Hier haben allerdings die politischen Parteien versagt. Sie haben schlichtweg ihren politischen Auftrag vernachlässigt, politischen Willen zu bilden.

Glücklicher Weise haben die demokratischen Parteien immer noch eine Mehrheit. Aber das braune Gespenst wird immer deutlicher. Und viele Anhänger der AfD können und wollen das nicht mehr sehen. Eine Entwicklung, die mir Sorgen bereitet. Die allerdings hausgemacht ist. Die Entwicklung.

Rassismus  und Nationalismus; muss übrigens nicht kombiniert werden; ist weltweit ein Phänomen. Das wird nicht gesund sein. Weil es Menschen gegeneinander aufhetzt.

Und der ganze Rest

Ja, da wäre noch die Monty - Phyton - Serie "Brexit". Zum Beispiel. Traurig, aber ich sehe die EU ohnehin zerbrechen. Am Flüchtlingsstrom. An Finanzierungsfragen. An einer gewaltigen Wirtschaftskrise. Und da entwickle ich einen sarkastischen bis zynischen Humor. Irgendwie auch ein Schutzschild.

Das oben geschriebene ist letztendlich nur ein Anriss meine Gedanken zum Thema. Nichts Endgültiges, vielleicht auch getrübt durch meine negative Sichtweise. Schließlich war ich vor einigen Jahren nicht  so ganz überzeugt vom massiven menschlichen Einfluss auf den Klimawandel. Hatte durchaus eine immer noch abklingende Eiszeit hin zur Warmzeit im Blick, die der Mensch halt ein wenig beschleunigt. Nein, der menschliche Einfluss beschleunigt das überproportional. Und das ist nicht gesund. Und nein, ich glaube nicht, dass wir das noch stoppen werden.

Gleichwohl überlege ich sehr wohl: Was kannst Du machen um deinen Einfluss aufs Klima zu verringern? Ich fahre ja schon kein Auto. Und versuche, Plastik zu vermeiden (was aber mehr mit Umweltverschmutzung zu tun hat)

Und gut, ich bin pessimistisch. Aber ich versuche auch 2020 mehr zu tun. Auch gegen die Depression.


Dienstag, 21. Mai 2019

Lichterfest

Ach ja, 2019 sollte "lichter" werden. Also, jetzt nicht der alte Kauz, der so gerne alte Sachen verhökert und nebenher kocht. Sondern im Sinne von "heller" im Vergleich zu 2018.

Und das Jahr hatte auch seine Chance heller für mich zu werden. Wobei das natürlich für mich bedeutet, dass ich professionelle Hilfe in Form einer Verhaltenstherapie bekomme. Und siehe da: Etliche Mails an in Frage kommende Therapleiten , ääh, Therapeuten gesendet. Und tatsächlich zwei Antworten. Mit Absagen. Und eine Antwort, die zumindest ein Erstgespräch versprach. Leider war ihr der Arbeitsaufwand zu groß, so dass ich am Ende ohne Therapie weiterleben muss. Denn:

"Ich gebe auf!"

Es macht keinen Sinn, mich zu bemühen, wenn ohnehin nichts passiert. Vielleicht, wenn ich mich auf die Dachkante von so einem Hochhaus stelle, ja dann eventuell wird man Aufmerksam. Ansonsten interessiert sich ohnehin keine Sau für meine Probleme. Ich wette, diesen Artikel hier liest sowieso niemand.

Nun, bislang bin ich irgendwie aus den Tiefs herausgekommen. Was Kraft kostet und irgendwann in totaler Erschöpfung enden wird. Ich werde schon wieder zynischer, was kein gutes Zeichen ist. Wie gut, dass ich Familie habe. Und zumindest meine Kinder nicht enttäuschen will. Und es so irgendwie schaffe. Wie lange funktioniert das noch? Keine Ahnung. Beunruhigend ist, dass ich schon genau weiß, wie und wo ich "gehen werde". 

Naja, dann wird es für mich ganz finster. Das muss ich verhindern. Dabei wäre professionelle Hilfe schon ganz gut. Aber es soll wohl nicht sein. Und so hangele ich mich irgendwie durchs Leben. Selbst zum Radfahren kann ich mich selten aufraffen. Das nötigste auf Sparflamme - weil ich mich da ein wenig nötigen lasse. Und diese große Sehnsucht, irgendwo in einem Wald zu wohnen. Ohne Menschen, ohne Belastung. Das bremst.

Und nun bin ich mal gespannt, ob das hier einer liest. Oder einfach nur automatisch "gefällt mir" gedrückt wird.

Jedenfalls lebe ich, wenn auch nicht immer gerne. Obwohl ich mich in der neuen Wohnung wohl fühle. Meine Frau liebe. Und meine Kinder.


Dienstag, 2. Mai 2017

Seele blutet - Tief verwundet


Was sich irgendwie nach einem der vielen schlechten Titel eines Xavier Naidoo oder sonstigen Schlagerpop – Protagonisten deutscher Zunge anhört beschreibt im wesentlichen meinen seelischen Zustand.

Dabei war in meinen letztem Post, huch – zum Jahresende 2016, schon recht klar, dass dieses Jahr nicht so besonders werden wird. Trumps hundert erste Tage konnte man ja noch auf eine zynische Art amüsant finden. Erdowahn und sein wuchtiger Schritt zu einer islamischen Diktatur in der Türkei: geschenkt. Erschreckend ist das Wahlverhalten der hier lebenden Deutschtürken.

Nein, die politische Weltlage, auch die in Europa, reizt mich allenfalls zu einem heiseren, leicht hysterisch geprägten Zynismushusten. Anscheinend sind da doch eine Menge Leute in Europa mental falsch behuft worden und dürfen in der Politik ihren Mangel an Intelligenz als Alternative anbieten. Um den Frieden in Europa abzuschreiben greift man also zu le Pen und um im bürgerlichen Lager zu de Wildern will man im Gau landen.

Mich belastet mehr, dass man mit einer massiven Depression hierzulande leider nicht ernst genommen wird. Seit zwei Jahren suche ich einen Therapeuten. Ohne Erfolg. Keine Wartelisten – und wenn, dann in einem Jahr melden. Tabletten sind eigentlich in Ordnung wenn man eine therapeutische Begleitung hat. Aber nicht, um sie zwei Jahre als Alternative reinzuziehen. Deswegen habe ich sie abgesetzt. Und fühle mich gleich auch beschissener. Aber vielleicht hilft es ja, wenn man erstmal auf so einem Gleis steht oder auf eine Brücke rumbalanciert. Anscheinend will man es ja nicht anders.

Nein, die Entwicklung der Welt geht mir wirklich am Arsch vorbei. Ich will endlich Ruhe im Kopf. Und dass musste ich mal rausschreien.

Donnerstag, 2. Mai 2013

Donnerstag, 10. Februar 2011

Hartz IV und Politikposse

Dass die Verhandlung zur Neuberechnung, na, Neuausrichtung, vom ALG2 gescheitert sind heißt nicht wirklich viel. Es kann trotzdem durch Bundestag, Bundesrat gehen. Je nach Tagesform der Abgeordneten. Möchte man meinen. Zudem, sollte sich da auch weiterhin nichts tun, kann man als Hartz IV-Empfänger natürlich auch per Gericht eine Entscheidung erzwingen. Und die Regierungskoalition wird belegen, dass sie alles getan hat um…. Und die Opposition genau das Gegenteil.

Und das ist die eigentliche Posse. Die SPD hat Hartz IV quasi als Neuaufstellung der Sozialgesetze ins Leben gerufen. Zusammenlegen der Sozialbezüge, bessere Kostenkontrolle, gerechtere Sozialleistungsverteilung, die Menschen in Arbeit bringen – einige der gut gemeinten Ideen, die dahinter steckten. Gut gemeint ist aber in der Regel schlecht gemacht – und das merkte man recht schnell. Wirkliche Nachbesserungen ließen allerdings auch unter Schwarz-Rot auf sich warten. Die Nachbesserungen forderte dann letztendlich das Bundesverfassungsgericht – allerdings nur in Form einer Neuberechnung. Was nicht automatisch mehr Geld oder erweiterte Leistungen, wie das Bildungspaket, bedeuten muss.

Die CDU, die schon aus Prinzip gegen Hartz IV war, musste sich also um eine Verbesserung kümmern – mit einem zutiefst verunsicherten Partner an der Seite. Was heraus kam war schon eine Kompromisslösung. Eine kleine Erhöhung durch Neuberechnung und ein Bildungspaket. Das Paket scheiterte im Bundesrat, dank der Rot-Grünen Regierung in NRW. Der CDU fehlte quasi eine Stimme. Wobei mal wieder die Länder weniger ihre Interessen sondern die der Bundesregierung bzw. der Opposition vertreten.

Im Vermittlungsausschuss bekriegen sich dann zwei Frauen, so hat man den Eindruck. Wobei Ministerin von der Leyen durchdrungen schien, sich ihr Gesetz nicht kaputtmachen zu lassen und gleichzeitig auch Rücksicht auf die Liberalen nehmen zu müssen. Und ihre Kontrahentin Manuela Schwesig hat im Prinzip eine SPD im Rücken, die verlorenes Terrain zurückerobern will. Beide scheinen getrieben von den Vorgaben ihrer Vorsitzenden, die sich selber aufs tiefste zu verachten scheinen. So wurde vordergründig immer weiter draufgesattelt bis Mutti Merkel der Kragen platzte. Und damit ist die Posse vollkommen.

Der Eindruck ist übel. Denn es zeigt eine eher handlungsunfähige Regierung und eine sich verweigernde Opposition. Anstatt Politik für die Bürger zu machen werden anscheinend Empfindlichkeiten bedient.

Viel erwartet hat man doch ohnehin nicht. Das Regierungspaket war durchaus brauchbar – vielleicht durch einige Dinge ergänzt, die von der Opposition vorgeschlagen werden. Das hätte die Vorgabe der Verfassungsgerichtes sicher entsprochen. Damit wäre auch etwas Zeit gewonnen, die Leistungsempfänger erst mal bedient. Und dann hätte man mit einem Ausschuss oder Arbeitsgruppe das Sozialsystem in Angriff nehmen können und auf eine breite Mehrheit stellen können. Wobei man nicht jede Maximalforderung auch durchsetzen  muss. Sondern mal pragmatisch an die Sache rangeht.

Wichtig ist sicher, dass die Leistungsempfänger sicher planen können, damit Lebensunterhalt und Wohnung gesichert sind. Für den sozialen Frieden wichtig ist auch, dass Geringverdiener nicht weniger als ALG2 verdienen bzw. der Abstand groß genug ist. Wenn eine vierköpfige Familie im ALG2 rund 1200 € hat plus Miete dann entspricht das schon dem, was eine Verkäuferin in Vollzeit netto verdient. Insofern sind da Problemlagen die man lösen muss. Genau, wie eben eine Förderung im Bildungssystem – auch als Maßnahme, aus dem Sozialhilfekreislauf heraus zu kommen. Sprich: Qualifikation schützt vor geringem Einkommen. Grob gesagt.

Das, was die Politik in Augenblick liefert, ist aber nicht grade Mut machend. Vielleicht sollten die beteiligten Parteien mal einen Schritt zurücktreten und mal verinnerlichen, was sie da veranstalten und was vernünftig wäre. Ideologische, vor allem vorgeschobene, Grabenkämpfe kann man sich nicht mehr erlauben.

Der lange Weg zur politischen Einigung: Wie es mit Hartz IV nun weitergeht | RP ONLINE

Sonntag, 28. November 2010

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

31.12.06 018 
Also ist es wieder so weit: Die Adventszeit ist angebrochen. In vielen Haushalten brennt die erste Kerze am Adventskranz, irgendwann brennen alle und so mancher Haushalt auch. Vorsicht also.
Die Vorboten liegen gefühlt seit Ostern in den Geschäften – Marzipanbrote, Schokoweihnachtsmänner, Oblaten, Spekulatien….. Die Anzahl der Parfümwerbungen verdichtet sich, die Elektromärkte beginnen mit dem Overkill an Annoncen – und dazu passt die Meldung, dass dieses Jahr der profane Deutsche so etwa 250,- € an Weihnachtsgeschenke kaufen wird. Da ich vermute, dass die Hartz IV - Abhängingen nicht dazu gehören (oder etwa doch?) dürfte die, ääh, Dunkelziffer noch höher liegen. Merke: Weihnachten ist allem Anschein nach ein Fest zur Geburt des Sohnes des Gottes Mammon, genannt Konsum.
Die Religion heißt Kapitalismus, niemand weiss wirklich, dass er sie verehrt und betet an der Hl. Konsum. So zumindest hätte es den Anschein, wenn ich als, na sagen wir, Außerirdischer diesen Planeten beehren würde – also so wie in echt. Dazu kommen so viele kleine Details, die belegen, dass dieses Fest familiäre Strukturen zu zerstören sucht. Oder warum sind so viele Beziehungen und Familienstrukturen spätestens an Heilig Abend, dem Höhepunkt Disneyschen Kitsches, schwer in der Krise?
Und ich habe den Eindruck, dass das von Jahr zu Jahr schlimmer wird. Und aus dem Blick verloren geht, was Advent und die Weihnachtszeit wirklich ausmacht.  Man ahnt es allenfalls noch. Um das schlechte Gewissen, was einen da plagen mag, wissen die diversen Hilfsorganisationen und inszenieren daher Spendenaufrufe mit verhungernden Kindern oder leidenden Tiere; Tierleid, was manchem Zeitgenossen ohnehin schlimmer erscheint als das Leid der Kinder; und man ist geneigt anzunehmen, dass die Hilfsorganisationen so manche Katastrophe exakt in die Vorweihnachtszeit zu legen wissen….
Sicher, dieses Weihnachten ist wohl aus dem Mithras-Kult, den Saturnalien der Römer und diversen Sonnenwendenfeierlichkeiten der Kelten und Germanen hervorgegangen sein und vom Christentum mit dem entsprechenden Inhalten gefüllt worden zu sein – quasi adaptiert und dann adoptiert – gleichwohl bedeutet es aber dennoch etwas, dass sich auch Nicht-Religiöse anziehen können. Wenn schon nicht auf die Ankunft des Lichtbringers zu warten, die Geburt des Christos, so doch den Sinn dahinter annehmen. Und der ist nicht Geschenke noch und noch, je teurer desto besser oder Glühweinorgien auf dem Weihnachtsmarkt oder… Nein. Es ist der Gedanke, die Idee, dass eine Höhere Macht in unser Leben eingreift, vielleicht zum Besseren wendet, dass diese Höhere Macht eins ist mit uns Menschen. Das Hoffnung ist in dem ganzen Dunkel des Seins. Eben: ein Licht uns leuchtet, dass uns leitet, uns wärmt. Und dass wir uns in dieser Zeit mit den längsten Nächten gegenseitig bewusst machen, dass wir uns haben und uns wertschätzen.
Ich jedenfalls, als Atheist, schätze diese Zeit eher als Zeit der Besinnung und weniger als Schlacht um das größte und beste Geschenk. Denn dass ist uns längst gegeben: unser Leben.

Dienstag, 3. Februar 2009

Umweltschutz? Nein danke!

Eigentlich hatte die Große Koalition ein Meisterstück vor. Die verschiedenen Umweltgesetze und Genemigungsverfahren in ein bundesweit einheitliches Recht zu gießen. Das ist gescheitert. Und die Politiker schieben sich die Schuld am scheitern natürlich gegenseitig zu.

Und natürlich will jetzt keiner mehr nachgeben - ist ja eigentlich schon Bundestagswahlkampf. Es leiden vor allem die Unternehmen, die von einer einheitlichen Regelung profitiert hätten - im postitiven Sinn. Auch Umweltschutzverbände drängen auf eine entsprechende Regelung.
Zumindest im Wasser- und Naturschutzrecht. Was der Umweltminister auch versprach.

Die CDU/CSU-Fraktion werfen Umweltminister Gabriel Volksverdummung vor. Er wolle zudem die Länderrechte beschneiden. Ja und? Auf alte Pfründe bestehen ohne Rücksicht auf Verluste? Es wird Zeit, dass die Koalition ein Ende findet. Das Halbgare der letzten vier Jahre hat zu nichts geführt, was irgendwie Bestand haben müsste. Vier verlorene Jahre.

Freitag, 12. Dezember 2008

Leben auf Tod

Ja, eine arbeitsreiche Woche. Aber heute ist das Gröbste überstanden. Und damit finde ich auch wieder etwas Zeit, und Lust, mal etwas zu schreiben. Wenn mich nicht die Müdigkeit übermannt oder der Schmerz. Irgendwie fühle ich mich noch nicht so in Ordnung. Aber die Rücken-Reha wartet ja schon.

Aber wie heißt es so schön: wer Schmerz empfindet lebt noch. Craig Ewert lebt nicht mehr. Weil seine Krankheit ihm zu viel Schmerz bereitet hat. Er wollte in Frieden selbstbestimmt sterben wie er auch versucht hat zu leben. Sein Sterben hat er filmisch dokumentiert - ein Statement für das selbstbestimmte Sterben. Der Aufschrei von Ärztekammer und Hospizbewegung war zu erwarten. Logisch, dass sich Ärzte mit dem Wunsch zu sterben überfordert sehen. Und Hilfestellung dazu? Nun ja, das überläßt man dann lieber Todesengel wie Kusch und Co.

Und die Hospize sind sicherlich eine sinnvolle Einrichtung. Ehrenamtlich begleiten Menschen Menschen beim letzten Weg und versuchen diese so schmerzfrei wie möglich zu halten. Um die Angst vor dem Sterben zu nehmen. Da sind natürlich Menschen, die sich dem entziehen wollen und einfach(?) gehen möchten irgendwie... fremd.

Aber ist es wirklich so schlimm, wenn Menschen durch den Freitod das Leid abkürzen möchten? Oder, wie bei Kusch, vor Altersbeschwerden wie Einsamkeit flüchten wollen? Kontrovers wird diskutiert. Zu ideologisch. Aber ist es nicht eher menschlich? Oder doch Sünde? Oder was?
Ich möchte jedenfalls nicht vor einer solchen Entscheidung stehen. Ob ich mich dazu entscheiden muss, mich zu töten um schwerem Leid zu entgehen. Oder es mittragen muss, wenn meine Partnerin sich so entscheidet. Aber ohne hIlfe nicht kann. Oder..oder...

Trübsinnige Gedanken. Aber niemand wird sich entziehen können. Zum einen werden wir immer älter, was von der Natur so nicht vorgesehen war. Darum werden wir im Alter immer hinfälliger. Craig Ewert war erst 59 - aber genetisch bedingt erkrankt. Und mein Freund "Packi" hat es mit 48 erwischt. Er hat versucht, die Krankheit Krebs zu besiegen - und verloren. Er starb im Hospiz. Aber es war kein schönes letztes Jahr zwischen OP und Chemos.

Und so kreisen die Gedanken. Und die Hoffnung stirbt zuletzt...

Montag, 3. Dezember 2007

Alters Waise

Da gibt es so einiges, was man so mit Gleichmut an sich vorüber ziehen läßt. Die russische…naja, Demokratie. Oder den Parteitag der CDU. Oder…oder…oder.
Eine 64-jährige Aschaffenburgerin schafft es dann doch, einen aus der Lethargie zu reissen. Weil sie in einem Alter, in dem man/frau doch schon Großmutter oder gar Urgroßmutter wird ein Kind, ihr erstes, zur Welt bringt. Die Art Schwangerschaft, eine gespendete Eizelle wird mit den Spermazellen des Partners zusammen gebracht, darf in Deutschland nicht zu Stande kommen. Aber im Ausland….
Und nun ist es da, das Kind. Bestimmt ist diese egomanische Mutter glücklich, und der egozentrische Gatte auch. Wissen diese Menschen eigentlich, was sie dem Kind antun? Mit viel Glück lebt noch einer der Eltern, wenn das Kind volljährig wird. Die sind dann nämlich Anfang 80, trotz immer älter werdender Gesellschaft ein eher seltenes Alter. so vom Schnitt her gesehen. Und auch so: wie heisst es, wenn das Kind in den Kindergarten kommt? Ist dass deine Oma? Nein? deine Mama?!! Haha, Lisa hat ne Oma als Mama….
Oder soll die Jugendlich die gereatischen Eltern die letzten Lebensjahre pflegen? Ich frage mich, wass für eine Motivation diese Frau hat?! Die Natur hat eine natürliche Grenze für Schwangerschaften vorgegeben - man sollte sich bei allen medizynischen Möglichkeiten daran halten. Allein wegen der ethischen Frage(n).
Naja, was rege ich mich auf. Die Welt scheint eh aus den Fugen….