Dienstag, 22. April 2014

Geheimliterat

Im Prinzip wollte ich immer schon ein Buch schreiben. Ich könnte es damit belassen, einfach "ein Buch" zu schreiben und gut ist. Aber in der Tat habe ich schon Fragmente eines Anfangs von einem autobiografischem Fiktionstatsachenromans.

Problematisch ist ja doch, das alles in ein Format zu bringen.

Ein Coming of Age? Mein Leben nacherzählt? Mit dem Titel "Geboren um zu sterben - Es endet immer so!" ? Oder doch ein Schicksalsroman? "Lissi - Wechseljahre einer Kassiererin."? Immerhin ein Ansatz mit Absatzgarantie. Apropos Absatz - ich könnte auch eine Ratgeber schreiben. Mein halbwegs gelernter Beruf ist Schuhmacher. Das könnte doch was sein. "Absatzgarantie - Sohle 9 passt".

Natürlich könnte ich auch meine Hobbys zum Thema machen. "Radschläger - Aggression gegen Biker" zum Beispiel. Oder ein Bekenntnis: "Bikesexuell - Ich reite mein Rad hart und schmutzig". Oder vielleicht "Über allen Gipfel wackelt der Zipfel - Nacktwandern leicht gemacht"

Wie auch immer - ich liebe Bücher. Die echten so mit Einband und so. Und vielleicht komme ich ja noch dazu selber eins zu schreiben.

Montag, 14. April 2014

Armaggeddon und die Folgen

Ist ja wieder viel passiert so in den letzten Wochen. Doktortitel kommen und gehen, Saubermänner haben schmutzige Wäsche, die sie aber mit knabenhaften Anmut zurückweisen, irgendwo im Osten eskaliert die Lage...

Und irgendwie geht mir das Alles am Allerwertesten vorbei. Irgendwie. Das hat sicherlich viel mit meiner depressiven Grundstimmung zu tun, die immer wieder die Oberhand gewinnt und mühsam zurück gerungen werden muss. Aber auch mit einer gewissen Müdigkeit. Alles wiederholt sich. Alles wiederholt sich.

Wer so meine Lebensgeschichte kennt, weiß, dass es nicht immer so einfach gewesen ist. Und dass für mich immer der Auslöser das Verschwinden meines Erzeugers bei der Geburt gewesen ist. Da führte letztendlich das eine zum anderen. Wenn es auch, wenn man es genau betrachtet, zu einem guten Ende gekommen ist. Unter diesen Voraussetzungen Familie gründen und ein normales (was immer das ist) Leben führen - dass muss erstmal geschafft werden. Nun, lose habe ich immer wieder versucht, den in meinen Augen Verursacher ausfindig zu machen. Und wurde tatsächlich Ende letzten Jahres fündig. Zumindest war ich mir relativ sicher. Und während ich noch grübelte, ob der Typ das wirklich ist bekam ich eine Bestätigung Anfang März. Von einem Menschen, der mit mir verwandt ist. Ohne es die ganzen Jahre zu wissen. Ich habe eine Schwester. Und weiß gar nichts so recht, was ich damit anfangen soll.

Und so schließt sich vielleicht noch ein Kreis. Und ich komme aus dieser depressiven Stimmung mal raus. Und die Welt interessiert mich wieder.

Montag, 10. Februar 2014

Tücken echter Demokratie

Ein knappe Mehrheit hat in der Schweiz für eine Begrenzung des Zuzugs von Ausländern beschlossen  - in einer demokratischen Entscheidung. Und schon regt sich Europa auf. Zumindest die Politik.
Denn es gibt einen Grund, warum es solche Bürgerentscheide in Deutschland und anderen EU-Ländern nicht gibt. Weil eventuell die Bürger, die Menschen anders entscheiden als sich die Politiker dass wünschen. Ein ähnlicher Bürgerentscheid wie jetzt in der Schweiz in jedem beliebigen EU-Land (oder sonst wo auf der Welt) würde wahrscheinlich ein ähnliches Ergebnis zur Folge haben.
Und das sind, in der Schweiz ebenso wenig wie in Deutschland, extreme Rechte, die so entscheiden. Das geht von eher Linken bis zu rechten. Kaum zu glauben? man sollte nicht so sehr auf das wohlfeile Gequatsche der Politiker hören – sondern auf das, was der Bürger so von sich gibt.
Und so hat es natürlich seinen Grund, warum es hier keine echte Demokratie gibt – sondern eine parlamentarische. Wenn Wahlen was ändern würden, wären sie verboten – sagte mal Volker Pispers süffisant. Aber genau deswegen sind eben solche Bürgerentscheide nicht vorgesehen. Wir hätten sonst keinen Euro. Oder Bankenhilfe. Oder…
Und so finden die europäischen Bürger die schweizer Entscheidung sicherlich gut. Im Gegensatz zur Politik. Es ist aber eine echte demokratische Entscheidung. Die man respektieren sollte. Und mal schauen, wie man damit umgehen kann.
 
Nachtrag: Schöner Beitrag vom Schweizer Jörg Kachelmann:

Montag, 3. Februar 2014

Immer weiter

Gottchen, Mitte August 2013 den letzten Post gemacht. Ob man sagen könnte, dieser Blog ist verwaist?
 
Ja, irgendwie schon. Was an einer gewissen Unlust liegt. An der Überlegung, was und wie will ich mich im Netz darstellen und will ich mich überhaupt darstellen. Präsentieren. Oder wie oder was. Und so langsam komme ich wieder in Tritt.
 
In NRW geht es jetzt in den Komunalwahlkampf. Und zudem die Europawahl. Grund, den Black - Blog zu reaktivieren. Unter Anderem. Obwohl ich ja nicht zu den Meinungsführern gehöre. Aber eventuell interessiert den einen oder anderen was ich so zu salbeiern habe.
 
Dabei habe ich so viele Gelegenheiten wie die Bundestagswahl oder die BIldung einer Regierungskoalition schön ääh.. Links liegen lassen. Aber irgendwie war ich nur noch müde. Sehr müde. Und habe alles notdürftig bei Facebook oder G+, neuerdings auch bei Twitter, abgegessen.
 
So, das wollte ich  nur kurz mal schreiben. Als Zeichen, dass das Blog doch noch lebt. Und langsam fit gemacht wird. Versprochen.
 

Freitag, 16. August 2013

Polizeidesaster– Politikversagen – Ekelmedien: 25 Jahre Gladbecker Geiseldrama


Am Wochenanfang habe ich im “Focus” den Bericht und das Interview mit Ines Voitle, die überlebende Geisel, gelesen. Es gab eine kurze Doku in der “Aktuellen Stunde” zum Thema und die Berichterstattung über die mögliche Freilassung des grenzdebilen Mörders Degowski. Und die gallige Erinnerung an eines der widerlichsten Geschehnisse, die je in der BRD passierten, kamen wieder hoch.
Interessanter Weise hat meine Tochter (17) den Artikel gelesen und die Berichte im TV mit Interesse verfolgt – und sich empört über das, was damals geschehen ist. Über das, was man damals in etwa Gleichaltrigen angetan hat, wie man mit den Geiseln umging, wie die Polizei versagt hat und wie sich die Medien verhalten haben. Unglauben, als ich ihr sagte, dass ein Journalist den Geiselgangstern sogar den Weg aus Köln gezeigt hat. Wir haben lange diskutiert.
Was zeigt, wie dieses Ereignis nachwirkt.
Ich habe damals die Berichterstattung mit Faszination und Ekel verfolgt. Man konnte sich dem kaum entziehen. Verwunderung, dass Reporter mit den Geiselnehmer in der Bank telefonieren konnten. Dass einer wie Frank Plasberg ein Live-Interview führen konnte. Wie man erfuhr, dass die Gangster auf der Flucht noch die Lebensgefährtin von Rösner abgeholt haben. Wie man nicht in der Lage war, die Verbrecher zu stoppen. Dass Journalisten sich für die Geiseln austauschen ließen. Und dann der Linienbus in Bremen gekapert wurde. Wieso konnten Journalisten in den Bus um Fotos zu machen? Warum konnten die Geiselnehmer mit dem Bus in die Niederlande flüchten? Wieso war kein Krankenwagen in der Nähe als Degowski den jungen Italiener erschossen hat? Und dann die widerlichste aller Szenen: Der von den Niederländern zur Verfügung gestellte Flucht-BMW mit den drei Geiselgangstern und den Geiseln Ines Voitle und Silke Bischoff mitten in Köln – umlagert von einer Meute Reportern, TV-Kameras. Unglaublich. Ich werde nie, in Ewigkeit nicht, den Gesichtsausdruck von Silke Bischoff vergessen, die Waffe von Degowski, der sie auch noch in die Polster drückte, am Hals. Und sie gefragt wurde, wie es ihr ginge. Und sie mit diesem panischen, angsterfüllten Gesichtsausdruck antwortete: Gut.
Ein paar Stunden später war sie tot. Und der Rest der Wagenbesatzung schwer verletzt – wegen einer mehr als dilettantischen Befreiungsaktion auf der Autobahn.
Wie traumatisiert die Geiseln immer noch sind zeigt sich an den Aussagen von Ines Voitle im “Focus” – dem  Blatt, dass damals noch nicht existierte – und die kurze Erwähnung, was mit der Schwester des jungen Italieners passiert ist, die ja mit ansehen musste, wie ihr Bruder erschossen wurde. Und dass man nichts, aber rein gar nichts für die Geiseln getan hat.
Wie mag es den Angestellten der Bank ergangen sein? Den Geiseln aus dem Bus? Den Angehörigen des verunglückten holländischen Polizisten? Scheint nicht von Interesse sein. Rösner und Degowski stehen immer noch im Vordergrund der Berichterstattung. Und die Empörung darüber, dass Degowski wohl auf seine Freilassung vorbereitet werden soll. Rösner heiraten will. Und vielleicht auch in einigen Jahren Frei kommt.
Sicher: Die Polizei war mit der Situation völlig überfordert. Ebenso die politischen Entscheidungsträger. Was am meisten anwiderte, jedenfalls mich, war die Rolle der Medien. Die wird auch gerne bei Dokus über dieses Ereignis so nebenher erwähnt. Konzentriert wird sich auf das Versagen der Sicherheitskräfte.
Heute, am 16.08.2013, 25 Jahre nach dem Ereignis, gibt es eine Dokumentation auf dem WDR. Zur Zuschauerfreundlichen Zeit um 23:15 Uhr. Da schaut man bestimmt gerne zu.

Gladbecker Geiseldrama: 54 Stunden Staatsversagen - Inland - FAZ

Sonntag, 14. Juli 2013

Predigt zum Sonntag, 14.Juli

Und siehe, spricht der HERR Dataguck, es wird sein die Zeit, wo der Prophet der Offenbarung sein Haus sucht im Land der Tataren und doch lieber Tango tanzt. Und zu dieser Zeit wird der falsche Prophet der Späher erzürnt aufstehen und seinen Zorn über die Welt senden. Und dann, so der HERR der Onliner, wird es sein dass alle alles wissen über jeden und keiner wird mehr sein als weniger wie zuvor. Und der große Prophet der Pfeifenblaser wird geben sein Wissen in das System der Dinge und die Dinge werden sein das System. Seid überwachsam, so spricht der HERR, und gebet nichts preis was nicht schon alle wissen. Also alles und jedes. Und so wird sein eine Welt der Erkenntnis von Gut und Böse.

Freitag, 12. Juli 2013

Lieber John

Lieber Officer in Charge bei der NSA, ich denke, du heisst John Smith wie deine Kollegen alle auch. Gerne würde ich mal ein Treffen der lokalen Überwachtengruppe organisert sehen. Da du sicherlich, so als "Gruppenleiter", die Anschriften aller deiner...Schützlinge... haben dürftest könntest du doch das Treffen wesentlich einfacher organisieren? Einfach mal ein Datum ausschauen, den Leuten in den Outlook-Kalender eintragen und los gehts. Vielleicht hier in der Nähe, du kennst ja die Lieblingslokalitäten deiner Leute. Es gibt da bestimmt Schnittstellen, z.B. das Fiddlers in MOers. Wegen der Kosten solltest Du dir auch keine Gedanken machen, John. Schicke die Rechnung einfach an unsere Bundesregierung - die zahlt alles. Ich freue mich schon, dich und meine Mitüberwachten mal persönlich kennen zu lernen. Aber das weisst du sicher schon.

Mit lieben Grüßen
Du weisst schon von wem

Dienstag, 9. Juli 2013

Trau, Schau, Wem



Liebe NSA, lieber BND und MI6 und wer sonst so meine Daten goutiert: Ich suche eine alte Datei, in der ich mich über den Überwachungsstaat ausgelassen habe – ist schon so 10 Jahre her und war ein Blog-Beitrag. Das Blog existiert nicht mehr und ich finde die Word-Datei nicht mehr. Ihr könnt mir da bestimmt weiter helfen?! Danke schon mal.

Keiner weiß was und wenn, dann nur unvollständig – also dass, was man nachweisen kann. Jeder Staat hat von dem anderen profitiert im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Vor allem die, die solche Datenspeicherungen nicht durchführen dürfen. Und abgleichen schon mal gar nicht.

Und plötzlich, weil einer petzt was ohnehin schon alle wussten, regen sich die Offiziellen auf. Wobei nicht einmal sicher ist ob auch alles so richtig ist was da ausgeplaudert wurde. Der wirklich Ahnungslosen ist mal wieder der gemeine Bürger, der nicht weiß wie ihm geschieht. Wirklich nicht?

Da geht also Hans Müller ins Internet, googelt bis zu Besinnungslosigkeit und freut sich über die Vorschläge, die man ihm macht. Genauso, wenn er sich bei Amazon für etwas interessiert – erstaunlich, wie passend weitere Vorschläge doch manchmal sind. Und das kann man dann doch mal der Öffentlichkeit bei Facebook mitteilen. (Nun gut, warum ich Vorschläge betreffend Autos bekomme kann ich nicht nachvollziehen).

Gleichzeitig wird in diversen Medien immer wieder über Datenklau, Internetüberwachung und so weiter berichtet. Und das Ende des freien Internet bedauert. Eine Erfindung, die ursprünglich für das Militär entwickelt wurde. Na, prima. Und der gemeine User heult mit – dieser brutale Verlust der Intimsphäre – oh Gottogott. Nicht, dass man ohnehin alles Interessante von ihm in sozialen Netzwerken lesen kann. Und das fällt dem gemeinen User dann doch wieder ein. Und denkt sich: Hey, wenn ich nichts zu verbergen habe dann kann mir das doch egal sein. Dient doch auch meiner Sicherheit...

Nur: Es geht niemanden etwas an dass ich nichts zu verbergen habe. Es sei denn, ich gebe es freiwillig preis. Diese Datensammelwut von demokratischen Staaten mag da eher von marginaler Bedeutung sein – ein möglicher Missbrauch ist da eher unwahrscheinlich. Aber der Gedanke, dass man etwas sammelt was mir peinlich sein könnte verursacht doch einen Schnitt in meinem Denken – in dem ich von solchen Unternehmen Abschied nehme. Oder mich nicht mehr frei äußere. Man weiß ja nie...

Und somit kommen viele Dinge zusammen, die dafür sorgen können dass die Orwellsche Vision in einer bestimmten Art und Weise doch noch Realität wird. Und das beunruhigt mich.

In etwa diese Richtung, liebe NSA, ging mein Beitrag damals. Vielleicht könnt ihr mir die Datei nochmal zusenden? E-Mail habt ihr ja.

Sonntag, 9. Juni 2013

Predigt zum Sonntag

Höret und schwimmet, spricht der Herr der Wellenkämme, denn es wird sein eine Zeit der Feuchtgebiete. Mitten in eure Zimmer werden sie sein Und sich holen was euch am Herzen liegt. Doch der HERR schickt euch seine Propheten. Ihr erkennet sie an Gummistiefel und falschem Reden. Gebet nichts auf sie, denn der HERR will euch nur prüfen. Doch eine große Gemeinschaft sollt ihr sein und es wird euch vieles zugetan.

Sonntag, 2. Juni 2013

Das Rezept für gefüllte Paprika

Auf vielfachen Wunsch hier also das Rezept für die gefüllten Paprika vom letzten Wochenende:

Paprika400 ml Gemüsebrühe

30 g Butter

200 g Bulgur

1 große Zwiebel

4 Knoblauchzehen

2 rote Pepperoni

4 Lauchzwiebeln

60 g Kirschtomaten,

150 g Feta-Käse

5 EL Olivenöl

1 EL Weißweinessig

Salz

Pfeffer

Cayennepfeffer

10 Gemüsepaprika

rot, gelb, grün, orange

Tomatenmark

1 Dose gest. Tomaten

Tomatenmark (mit Wasser

verrührt)

150 g Sahnejoghurt

2–3 EL Zitronensaft

frische Minze, ersatzweise

glatte Petersilie,

4oog Rindergehacktes

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Pepperoni längs halbieren, entkernen und grob hacken. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in feine Scheiben schneiden.Kirschtomaten fein würfeln. Feta zerkrümeln.

Gemüsebrühe in einem Topf aufkochen, Bulgur und Butter dazugeben, vom Herd nehmen und zugedeckt 10 Minuten quellen lassen. Den Bulgur anschließend mit einer Gabel auflockern.

In einer Pfanne die Hälfte der Zwiebel mit dem Knoblauch glasig dünsten und mit dem Gehacktem scharf anbraten. Mit Tomatenmark verfeinern und dann die gehackten Tomaten dazu geben. Kurz auf kleiner Flamme weiterbraten und dann beiseite stellen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Mit Essig ablöschen. Frühlingszwiebeln und Pepperoni dazugeben und kurz mitdünsten. Bulgur und Tomaten dazugeben und mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer würzen. Das Gekackt untermischen und kurz aufkochen.

Paprika Deckel abschneiden, in eine oder besser zwei (bei 10 nötig...) Auflaufschalen plazieren und die Schoten mit der Masse füllen. Das mit Wasser und ein wenig Olivenöl verrührte Tomatenmark auf die Masse in den Paprika träufeln und den Feta oben drauf.Deckel wieder auf Paprika und für 35-40 Minuten ab in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen (Ober und Unterhitze, keine Umluft!).

Den Joghurt mit Zitronensaft und Minze verrühren (Minze vorher kleinhacken) und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zusammen mit den Paprika servieren.

Guten Appetit!