Freitag, 7. November 2008

Ungenügend

Wenn nicht gar mangelhaft. Das ganze Weltgeschehen. Die Note 6- für Ypsilanti ist dabei noch wohlwollend. Immerhin geht die Reise Richtung Neuwahlen. Das dürfte es dann gewesen sein mit Ypsilanti. Zumindest, bis sie einen Trostjob in der Bundes-SPD antritt. Und dem Koch kann man alles unterstellen - fehlende Coolness und Cleverness sicher nicht. Manche nennen sowas auch abgebrüht...

Nein, eigentlich wollte ich Anfang der Woche ja über den Herbst in aller Form philosophieren. Aber irgendwie kamen mir die Ereignisse der Woche dazwischen. Und irgendwie ist die Vergänglichkeit aller und allem da schon drin. Vom Börsenwert bis hin persönlichen Überleben.

Überrascht und eigentlich auch schwer getroffen hat mich tatsächlich die überraschende Meldung über das Ableben von Michael Crichton. Autor vieler sensationeller Romane, die ich zum größten Teil alle gelesen habe. Ganz besonders bleibt "Welt in Angst" als bedrückendes Werk in Erinnerung. Über einen ÖKO-Terror der besonderen Art - und die Verarsche mit der Klimakatastrophe. Natürlich wurde gerade dieses Werk angefeindet ohne Ende und Crichtons Gesamtwerk damit abgewertet. Das im übrigen immer wissenschafts-und gesellschaftskritisch war. Schade.

Und gestern gab es eine Safari durch die Niederungen Duisburgs. Der SB durfte wie alle anderen nicht auf die Autobahn und das, weil ein Tankwagen explodiert ist und eine Katastrophe drohte. Die A 40 war dicht. Und so ging es mit dem Bus durch Hochfeld, Rheinhausen und Schwafheim. Zum Teil schon auf abenteuerlichen Nebenstrecken, da natürlich die Hauptstrecken überfüllt waren. (Ortskundige ahnen schon, was das bedeutete). Drei mal so lange unterwegs wie sonst. Hoffentlich geht es den drei schwerstverletzten Arbeitern bald wieder gut.

Tja, und so hangelt man sich durch eine irgendwie seltsame Woche. In der man noch erfährt, dass neurologisch alles in Ordnung ist. Immerhin.