Mittwoch, 18. Februar 2009

Narrenzeit

Jetzt beginnt die 5. Jahreszeit so richtig. Morgen ist Altweiber. Und dann geht es Schlag auf Schlag.

Und das Weltgeschehen geht auf die Narretei ein. Heute hat der Bundestag beschlossen, dass Enteignungen möglich sind. Da haben die Abgeordneten der Linkspartei bestimmt multiple Orgasmen während der Sitzung bekommen - soll aber alles nur sein, um die Real Estate zu retten. Möglicher Weise. Die Wirtschafts- und Finanzkrise schlägt Kapriolen unvermuteter Natur. Hinter dem Enteignungsgesetz steht die CDU.

Eine Narretei hat auch der Wolf getan. Jauh, dachte der, wenn man die Kommunalwahl in NRW mit einer eher unbedeutenden Wahl wie die Europawahl zusammenlegt - ja da könnte meine FDP profitieren. Das brachte die anderen Parteien, außer der CD, die ja auch profitiert hätte, auf und in die Klage. Und siehe da: das Ober Verfassungsgericht in NRW hat einen Verfassungsverstoß angemahnt. Denn: es ist nicht gut, wenn der gewählte Bürgermeister mal eben ein ahlbes Jahr auf seinen Amtsantritt warten muss. Also: neuer Termin Ende August. Kostet mal eben 40 Milionen. Euro, nicht Lira. Und hat Wolf als Innenminister in NRW endgültig zum Narren gemacht.
Zum Narren hält nicht nur seine Belegschaft der us-amerikanische Konzern GM. Nichts konkretes zur Zukunft der eigentlich gesunden Opel AG. MP Rüttgers versucht was zu ereichen - aber irgendwie wirkt das nur hilflos. Natürlich werden auch die Politiker zum Narren gehalten.
Über lokale Ereignisse will ich gar nicht sprechen - aber wenn der Wahlkampf in Moers schon eine Tibet-Resolution in Anspruch nimmt ahnt man schon, wie sehr Karneval in den Köpfen der Menschen spukt.
Nun, ich werde als MÖnch gehen. Passt ja. Und wünschte manchmal, wie ein Mönch in einer Abgeschiedenheit zu leben. Also in MÖNCHengladbach oder so. Also: Helau und Alaaf.