Montag, 14. April 2014

Armaggeddon und die Folgen

Ist ja wieder viel passiert so in den letzten Wochen. Doktortitel kommen und gehen, Saubermänner haben schmutzige Wäsche, die sie aber mit knabenhaften Anmut zurückweisen, irgendwo im Osten eskaliert die Lage...

Und irgendwie geht mir das Alles am Allerwertesten vorbei. Irgendwie. Das hat sicherlich viel mit meiner depressiven Grundstimmung zu tun, die immer wieder die Oberhand gewinnt und mühsam zurück gerungen werden muss. Aber auch mit einer gewissen Müdigkeit. Alles wiederholt sich. Alles wiederholt sich.

Wer so meine Lebensgeschichte kennt, weiß, dass es nicht immer so einfach gewesen ist. Und dass für mich immer der Auslöser das Verschwinden meines Erzeugers bei der Geburt gewesen ist. Da führte letztendlich das eine zum anderen. Wenn es auch, wenn man es genau betrachtet, zu einem guten Ende gekommen ist. Unter diesen Voraussetzungen Familie gründen und ein normales (was immer das ist) Leben führen - dass muss erstmal geschafft werden. Nun, lose habe ich immer wieder versucht, den in meinen Augen Verursacher ausfindig zu machen. Und wurde tatsächlich Ende letzten Jahres fündig. Zumindest war ich mir relativ sicher. Und während ich noch grübelte, ob der Typ das wirklich ist bekam ich eine Bestätigung Anfang März. Von einem Menschen, der mit mir verwandt ist. Ohne es die ganzen Jahre zu wissen. Ich habe eine Schwester. Und weiß gar nichts so recht, was ich damit anfangen soll.

Und so schließt sich vielleicht noch ein Kreis. Und ich komme aus dieser depressiven Stimmung mal raus. Und die Welt interessiert mich wieder.